Sonntag, 29. April 2018

Rezension: Lady Midnight (Die dunklen Mächte 1), ungekürzte Lesung

Lady Midnight von Cassandra Clare, gelesen von Simon Jäger, erschienen beim Hörverlag,  2 mp3CDs, Laufzeit 28h 7min

Worum geht's?
"Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten.
Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt..."

Warum habe ich es gehört?
Da es sich hierbei um den Auftakt einer neuen Reihe der Shadowhunter handelt und ich ein großer Fan der Chroniken der Unterwelt bin, musste ich natürlich reinhören!

Wie war's?
Die Grundsituation war ja bereits im letzten Teil der Chroniken der Unterwelt (Heavenly Fire) geschaffen: Ohne zu spoilern kann ich wohl sagen, dass man die Protagonisten Emma und Julian dort bereits kennengelernt hat. Nun, fünf Jahre später, erfahren wir, wie es mit den beiden Parabatai weitergeht.
Ganz wichtig ist mir an dieser Stelle der Hinweis, dass man zwar diese Reihe anfangen kann, ohne die vorherigen gelesen zu haben, allerdings wird kräftig gespoilert und z.T. auch Wissen bzw das Verstehen von Zusammenhängen vorausgesetzt.
Nun aber zum inhaltlichen: Cassandra Clare hat es irgendwie geschafft, eine ganz neue, eigenständige und in sich stimmige Geschichte im altbekannten Shadowhunter-Universum zu erschaffen. Ich mochte Julian und Emma sehr gerne, aber ja, ich bin bekennender Mark Fan. Seine Figur ist so herrlich vielschichtig und undurchschaubar, dass ich mich bereits auf die kommenden Teile und seine Entwicklung freue. Es gibt neue und altbekannte Wesen, einen Haufen interessanter Charaktere und vieles zu lernen (es gibt z.B. eine Empfängnisverhütungsrune - da musste ich schon ordentlich schmunzeln!).
Die Gefühle von Emma und Julian, ihre als Parabatai verbotene Liebe und trotzdem so starke Anziehungskraft fand ich ganz ganz furchtbar. Also in dem Sinne, dass ich wirklich mit den beiden gelitten habe und man sich doch einfach von Beginn nur wünscht, dass sie zusammen sein können. Hach.
Auch das Mysterium um die seltsamen Morde und Emmas verstorbene Eltern konnte mich packen. Doch leider war es mir ab einem gewissen Punkt einfach zu lang. Nach dem dramatischen Höhepunkt folgten noch so viele Erzählabschnitte, dass für mich der Spannungsbogen leider nicht mehr funktionierte (ein 28-stündiges Hörbuch dauert nun mal).
Simon Jäger mag ich ja schon allein deshalb unglaublich gerne, da ich dann immer das Gefühl habe, Heath Ledger würde mir etwas vorlesen. Trotzdem der Großteil der Geschichte rund um Emma stattfindet, hat es für mich mit der männlichen Stimmer trotzdem sehr gut funktioniert. Einzig die Lautstärke empfand ich manchmal als zu stark wechselnd.

Was war besonders?
Neben kleinen Erwähnungen der Charaktere aus den vorangegangenen Reihen gibt es zum Schluss noch einen großen Bonus für Fans, denn man erfährt natürlich, wie es Jace, Clary und dem Rest ergangen ist.

Listening to Lady Midnight makes me feel like...
...neue Geschichte im altbekannten Universum. Emma und Julian (und Mark!) haben definitiv Potenzial!

Sonntag, 22. April 2018

Rezension: Paper Party - Die Leidenschaft (Paper-Reihe Band 3,5)

Paper Party - Die Leidenschaft von Erin Watt,  erschienen bei Piper, broschiert, 208 Seiten, 12,99€

Worum geht's?
"Als ältester der Royal-Brüder war Gideon schon immer der Vernünftige. Liebevoll kümmerte er sich um seine jüngeren Geschwister und um seine Mutter bis sie starb. Er geht aufs College und trainiert hart für sein Sportstipendium. Doch auch Gideon hat eine düstere Seite und ein Geheimnis, das er seit Langem hütet. Warum zerbrach die Beziehung zwischen ihm und seiner großen Liebe Savannah? Und wird es ihm gelingen, ihr Herz zurückzuerobern? Nach den Erfolgsromanen um Reed und Ella beglückt uns Erin Watt nun mit einer Fortsetzung über die glamourösen, attraktiven und abgründigen Royals."

Warum hab ich es gelesen?
Die Paper-Reihe rund um Ella und die Royal-Brüder hat mich im vergangenen Jahr ordentlich mitfiebern lassen - und da ich auf die Fortsetzung von Paper Passion und meinem heiß geliebten Easton noch ein Weilchen warten muss, vertreibe ich mir die Zeit gerne mit Gideon und seiner Geschichte.

Wie war's?
Hmm..naja...Gideon war ja noch nie so wirklich mein Favorit. Ich finde seine Figur recht blass und unspektakulär. Aber als großer Fan gibt man ihm natürlich eine Chance. Aufgrund des Klappentextes hatte ich gehofft, dass der gute Gideon für mich etwas an Charakter gewinnt. Eine "düstere Seite und ein Geheimnis"? Leider wurde ich was das angeht ziemlich enttäuscht, denn wenn man die Vorgänger gelesen hat, erfährt man nicht wirklich etwas Neues. Und an dieser Stelle sei ausdrücklich erwähnt: Ja, es gibt einen Haufen Spoiler zu den Vorgängern (sprich es empfiehlt sich absolut nicht, mit Paper Party in die Reihe zu starten!).
Die Geschichte wird abwechselnd von Gideon und Savannah erzählt, noch dazu auf verschiedenen Zeitebenen. Auf diese Weise erfährt man, was, wie und warum es dazu kommen konnte, wie es eben ist.  Es war ganz interessant, Savannah näher kennenzulernen, die ja in den Büchern sonst immer eher die Rolle des Miststücks inne hatte. Mehr mögen tue ich sie nun zwar trotzdem nicht, aber ich kann ihr Verhalten und ihre Beweggründe nun definitiv besser nachvollziehen. Außerdem muss man sich immer vor Augen halten, dass wir uns hier im Royal-Universum befinden und eben alles recht hoch auf der Teenie-Daily-Soap-Dramatik steht. Für die Royals gilt die normale Messlatte eben nicht.
Und auch wenn das alles recht negativ klingt: Ich hatte viel Freude beim Lesen. Die gut zweihundert Seiten sind flux gelesen, die Story an sich stimmig und im gewohnt flüssigen Schreibstil des Autorinnenduos. Noch dazu ist das Cover (mal wieder) ein echtes Träumchen und macht sich neben seinen Vorgängern und dem Nachfolger ganz fantastisch im Regal.

Was war besonders?
Ich fand besonders die Rückblicke interessant, in denen auch Reed und Easton vorkamen. Ihre Erfahrungen kannte man zwar aus Erzählungen, aber so fühlte es sich so doch noch einmal wesentlich intensiver an.

Reading Paper Party - Die Leidenschaft makes me feel like...
...man muss dieses Buch als das nehmen, was es ist: ein netter Bonus für Fans der Reihe. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.


Mit herzlichem Dank den Verlag für das Rezensionsexemplar

Sonntag, 15. April 2018

Rezension: When it's Real

 When it's Real von Erin Watt, erschienen bei Piper, EBook, 472 Seiten, 9,99€

Worum geht's?
"Unter normalen Umständen hätten sich Oakley und Vaughn wohl nie kennengelernt. Während sich die siebzehnjährige Vaughn seit dem Tod ihrer Eltern um ihre Geschwister kümmern muss, ist das Leben des neunzehnjährigen Oakley eine einzige Party. Als Popstar hat er sich nicht nur eine Bad-Boy-Attitüde zugelegt, sondern auch jede Menge Groupies. Dann beschließt sein Management, dass er dringend ein besseres Image braucht. Vaughn soll ein Jahr lang Oakleys Freundin spielen. Doch die beiden können sich auf den Tod nicht ausstehen. Während die gesamte Presse rätselt, wer das neue Mädchen an Oakleys Seite ist, muss sich Vaughn fragen: Kann sie sich selbst treu bleiben in dieser Welt voller Glitzer, Glamour und Gerüchte?"

Warum hab ich es gelesen?
Ich bin ein großer Fan des Autorinnenduos Erin Watt und warte ja bekanntlich bereits sehnsüchtig auf die Fortsetzung von Paper Passion. Als Überbrückung gibt's nun das eigenständige Werk When it's Real - ich bin gespannt!

Wie war's?
Hach, großartig! Die Autorinnen schaffen es irgendwie immer, die unmöglichsten Situationen realistisch zu verpacken. Als Normaloteenager die Freundin eines absoluten Superstars spielen und dafür unendlich viel Kohle kassieren? Ja! Sich dabei trotz aller Grenzen und Unterschiede unsterblich ineinander verlieben? Ja, ja, ja!
Dabei konzentriert sich die Geschichte wirklich sehr schön auf die Protagonisten Vaughn und Oakley, die beide auf ihre Art mit der Situation zu kämpfen haben und wohl unterschiedlicher nicht sein könnten.
Vaughn ist bodenständig, süß und selbstsicher. Sie war mir direkt sympatisch und trotz dem frühen Verlust ihrer Eltern nicht darauf reduziert. Ihr gegenüber steht Oakley, Sohn bereits berühmter Eltern, selbst quasi ein Teeniegott mit dementsprechendem Ego. Ernsthaft, zu Beginn ist er ein arrganter Kotzbrocken. Aber trotzdem wünscht man sich natürlich, dass die beiden zusammen kommen.
Die Liebesgeschichte empfand ich schlichtweg als süß, ohne kitschig zu sein. Die Seiten fliegen ohne Längen locker vorbei und man kann das Lesevergnügen einfach genießen. Genretechnisch würde ich es schon fast eher dem Young Adult zuordnen, aber ich als Grown-Up habe mich auch herrlich unterhalten gefühlt. Einzig der inflationäre Gebrauch des Wortes "chicks" hätte meinetwegen gerne etwas weniger sein dürfen.

Was war besonders?
Für mich war es mit Blick auf die Paper-Reihe tatsächlich entspannend, dass in When it's real nicht alles dem Dramafaktor einer Daily Soap entspricht. Weniger ist mehr und ist hierbei wirklich sehr schön aufgegangen.

Reading When it's Real makes me feel like...
Herrlich lockeres und unterhaltsames Standalone - eigentlich schade, dass es schon vorbei ist...

Mit herzlichem Dank an Netgalley.de und den Verlag für das Rezensionsexemplar

Freitag, 6. April 2018

Inside: Die Leiden und Freuden des Hausbaus - mein Bücherzimmer

Es ist geschafft - nach neun Monaten Haussanierung darf ich endlich mein Eigenheim beziehen. Gegen Ende blieb leider so ziemlich 98% des privaten und sozialen Lebens auf der Strecke, aber die Mühen haben sich gelohnt: Schließlich konnte ich mir so unter anderem meinen lange gehegten Traum meines Bücherzimmers erfüllen - und es ist sooo schön geworden! 
Für mich war es schon ein äußerst aufregender Prozess. Welche Bücherregale, wie viele, passt das noch, welche Tapete dazu, Lesesessel, Sofa oder doch ein Bett? So viele Fragen! Und als es dann endlich ans Einräumen meiner Schätze ging, stand ich vor einem mir bisher völlig unbekannten Dilemma: Ich hatte Platz! Das verlangte geradezu eine andächtige Zelebration. Und einen Plan, denn das vorherschende "Reinquetschen wo es geht" wurde nun vom ordentlichen Einräumen und sogar Dekorieren abgelöst. Da ich ein Fan davon bin, alles zu sortieren, erstrahlen meine Lieblinge nun also nach Genre sortiert und mit ausreichend Luft nach oben.
Als absolut glücklicher Bücherwurm möchte ich euch das natürlich mit euch teilen - auch wenn ich jetzt schon weiß, dass die Ordnung (und der Platz) vermutlich nicht lange anhalten werden 😉



Freitag, 23. März 2018

Rezension: Die Tote im roten Kleid - Ein Shetland Krimi (Shetland Krimi 7)

Die Tote im roten Kleid von Anne Cleeves, erschienen bei Rowohlt, Taschenbuch, 448 Seiten, 10,99€

Worum geht's?
"Eine Lawine aus Schlamm und Dreck

Es ist dunkel und kalt in Shetland. Seit Monaten regnet es. Auf dem Weg ins Tal reißt das Wasser gewaltige Erdmassen mit sich, die Teile des kleinen Örtchens Ravenswick unter sich begraben. Bei den Aufräumarbeiten findet man in den Trümmern eines Hauses die Leiche einer unbekannten Frau in blutrotem Seidenkleid. Kommissar Jimmy Perez will wissen, wer sie ist – doch stößt er bei den Inselbewohnern auf eine Mauer des Schweigens. Als sich herausstellt, dass die Frau ermordet wurde, ruft Perez seine alte Kollegin Willow Reeves aus Inverness zur Hilfe. Die ist noch nicht vor Ort, da gibt es bereits das zweite Opfer ..."

Warum hab ich es gelesen?
Als großer Fan der von itv produzierten Shetland-Serie wollte ich mich nun endlich mal an die Buchvorlage begeben.

Wie war's?
Natürlich ist es immer etwas seltsam, wenn man schon Vorstellungen der Personen durch die Schauspieler im Kopf hat. Nichtsdestotrotz war es für mich sehr spannend, die Figuren in ihrer ursprünglichen Form kennenzulernen. Ermittler Jimmy Perez ist mir nach wie vor sympathisch.
Ann Cleeves Schreibstil ist recht angenehm zu lesen, vor allem die Ruhe und das Gefühl ihrer Schauplätze bringt sie sehr gut rüber. Leider leidet manchmal das Tempo darunter, das Buch hatte für mich so einige erzählerische Längen, die auch in kürzerer Form ihren Sinn erfüllt hätten. Für mich dürfte es generell gerne etwas weniger um das Privatleben der Ermittler gehen, aber in einem siebten Band muss man natürlich damit rechnen. Nichtsdestotrotz hätte ich mir etwas weniger Privatprobleme und dafür etwas mehr Krimi gewünscht. Der Fall an sich war definitiv gut überlegt und auch nicht sofort zu durchschauen.
Übrigens war es für mich kein Problem, mit dem siebten Band in die Reihe einzusteigen, da alle Figuren und Situationen nochmal ausführlich vorgestellt werden.

Was war besonders?
Dasselbe wie in der Serie - die Landschaft der einsamen Shetlands.

Reading Die Tote im roten Kleid makes me feel like...
...ein interessanter Fall mit erzählerischen Längen. Nichtsdestotrotz sollte man einen Versuch mit Ann Cleves wagen!



Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

Dienstag, 13. März 2018

Rezension: Der Fluch von Pendle Hill - Die Schatten von Edinburgh - Ein Fall für Frey und McGray (Frey und McGray 2)

Der Fluch von Pendle Hill - Ein Fall für Frey und McGray von Oscar de Muriel, erschienen im Goldmann Verlag, Taschenbuch, 512 Seiten, 10€

Worum geht's?
"Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …"

Warum hab ich es gelesen?
Der erste Band Die Schatten von Edinburgh waren mein absolutes Krimihighlight des Jahres. Keine Frage, dass ich mit Frey und McGray gerne wieder auf Verbrecherjagd gehe!

Wie war's?
Nach langer Vorfreude und dem kleinen weihnachtlichen Appetizer Die Hirschjagd war es nun endlich soweit: Ein ausführliches Wiedersehen mit Frey und McGray. Zwar kann man diesen Band getrost genießen, ohne die anderen Geschichten gelesen zu haben, jedoch ist es natürlich immer ein wenig schöner, den Figuren wieder zu begegnen, die man bereits ins Herz geschlossen hat.
Obwohl das ungleiche Ermittlerduo nun bereits einen großen Fall gemeinsam gelöst hat, haben sie sich noch lange nicht zusammengerauft. Auch in diesem Buch gibt es wieder herrlich amüsante Kommentare, Spitzen und Schlagabtausche, die mich mehr als einmal laut lachen ließen. Oscar de Muriels Schreibstil ist einfach nur großartig.
Der Kriminalfall behandelt einen äußerst mysteriösen Mord, der vermutlich etwas mit Hexerei zu tun hat. Für Inspector McGray quasi ein Fest! Aber keine Sorge, trotzdem so einige Hinweise in diese Rictung verlaufen, bleibt die Auflösung völlig natürlich und rein menschlich. Allerdings spielt der Autor sehr schön mit seinen Figuren und den Ungereimtheiten, die sich im viktorianischen Zeitalter eben noch nicht erklären ließen.
An manchen Stellen ging es mir zwar etwas zu langsam vorwärts, jedoch habe ich das Lesen wieder sehr genossen. Diese Reihe ist einfach perfekt, um es sich mit Tee und Keksen auf dem Sofa gemütlich zu machen. Nun bleibt nur zu hoffen, dass der Verlag auch die kommenden Bände (auf Englisch sind bereits zwei weitere erschienen) ganz flux auf Deutsch herausbringt.

Was war besonders?
Ich kann mich nur wiederholen: Oscar de Muriels humoristische Schreibweise muss man erlebt haben!

Reading Der Fluch von Pendle Hill makes me feel like...
...mehr Längen als der erste Fall, jedoch immer noch lesenwert. Bitte schnell mehr von diesem Autor!
 
Mit herzlichem Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar

Samstag, 10. März 2018

Rezension: City of Glass (Chroniken der Unterwelt 3), gekürzte Lesung

City of Glass von Cassandra Clare, gelesen von Andrea Sawatzki, erschienen bei Lübbe Audio,  6 CDs, Laufzeit 7h 10min

Worum geht's?
"In Idris herrschen düstere Zeiten. Als Valentin sein Dämonenheer zusammenruft, gibt es nur eine Chance: Schattenjäger und Schattenwesen müssen ihren alten Hass überwinden und Seite an Seite in diese Schlacht ziehen. Jace weiß genau, wie viel er zu riskieren bereit ist. Clary jedoch muss sich entscheiden, ob auch sie jeden Preis bezahlen würde, um die Gläserne Stadt zu retten."

Warum habe ich es gehört?
Ich bin ja bekanntlich ein bekennender Fan des Schattenjägeruniversums, da möchte ich nach City of Bones und City of Ashes natürlich wissen, wie der große Kampf gegen Superbösewicht Valentin ausgeht.

Wie war's?
Ja, ich war von Protagnistin Clary schon im letzten Band ziemlich genervt - leider scheint das mit jedem Teil schlimmer zu werden. Man muss bei ihrem Verhalten schon manchmal tief durchatmen, um sie nicht durch den CD-Player hindurch zu erwürgen. Dementsprechend fand ich es ganz angenehm, dass die Geschichte nicht mehr ganz so stark auf Clary und Jace zentriert ist, sondern auch die anderen Figuren näher behandelt. Und mit Alec, Magnus, Izzy, Luke, Simon und dem Rest der Gang passiert so einiges.
Auch in diesem Teil lässt es sich Autorin Cassandra Clare nicht nehmen, uns an der ein oder anderen Stelle das Herz herauszureißen, indem sie unsere Lieblinge so einiges durchleiden lässt. Am Ende ist man zwar soweit froh mit dem Ist-Stand, allerdings gibt es natürlich einen Ausblick auf das, was noch kommen wird. Und so war ich mehr als froh, dass die Geschichte noch weiter geht.

Was war besonders?
Während vorher immer nur von Idris gesprochen wurde, dürfen wir es nun endlich selbst kennenlernen. Den Ortswechsel fand ich sehr passend und in einigen Szenen definitiv sehr aufregend.

Listening to City of Glass makes me feel like...
...ein wahnsinnig unterhaltsames und großartiges Geschichtenabschnittsfinale - ich habe es sehr genossen!