Dienstag, 15. September 2026

The Killer Isn't Alice

 

 The Killer Isn't Alice von Iris Starling, erschienen bei Heyne, 224 Seiten, 13€

Worum geht's?

[Klappentext]

"46.600 Verdächtige, 18 Hinweise und 1 Täter - Findest du den Täter, bevor Alice die Zeit davonläuft?

Alice Starling wird vermisst. Am Tatort, den sie verlassen hat: eine Leiche, eine kryptische Notiz und ein gewaltiger Ordner mit Zehntausenden von Namen. Die Polizei findet keinen Ermittlungsansatz. Doch Alice hat ihr Schicksal nicht den Behörden überlassen. Sie hat es dir anvertraut.

Das ist kein Roman, das ist ein Fall zum Selberlösen – das ultimative Logikrätsel!

Analysiere die Hinweise: Nutze die 18 Beweisstücke, die Alice dir gegeben hat.

Schließe die Unschuldigen aus: Grenze die Liste mit 46.600 potenziellen Verdächtigen systematisch ein, indem du alle streichst, die nicht den Kriterien entsprechen.

Identifiziere den Täter: Finde den einen Namen, der alle Hinweise erfüllt.

Ein Krimi-Rätselbuch für Erwachsene und für alle Fans von Puzzle-Mystery und Challenge-Books

•46.600 Verdächtige – nur einer ist schuldig

•18 präzise Hinweise – reine Logik, kein Raten

•Streiche systematisch die Unschuldigen.

•Finde den einen Namen, der alle Hinweise erfüllt.

Wie war's?

Als großer Rätsel- und Knobelfan war ich sofort begeistert, als ich von der Grundidee des Buches hörte. Das war doch wirklich mal was anders! Also habe ich es mir mit Tee und Keksen gemütlich gemacht und mich erstmal mit den gegebenen 18 Hinweisen auseinandergesetzt. Füchslein, das ich bin, habe ich mir einen Plan zurecht gelegt, wie ich möglichst effizient Seiten ausschließen kann, um nicht alle Namen einzeln streichen zu müssen.

Mich hat dann leider ziemlich schnell frustriert, dass ich nicht wirklich logisch arbeiten kann, da Namen öfter vorkommen können. Auch das Kombinieren der Hinweise war nicht wirklich möglich. So hatte es ein wenig was von der Suche nach der Nadel im Heuhaufen - trotzdem im Klappentext klar betont wird, dass reine Logik erforderlich ist. Im Prinzip ist es eher ein abarbeiten der Hinweise, wobei das ganze nichts mit Logik zu tun hat, sondern eher Fleißarbeit ist.

Gelungen finde ich, dass man die Lösung mittels QR Code am Ende des Buches checken kann und so nicht „aus Versehen“ über den Namen des Killers stolpert. 

Leider hatte sich meine Begeisterung ziemlich schnell in Luft aufgelöst. Stumpf Namen auf ihre Buchstabenanzahl zu kontrollieren und durchzustreichen hat mir nicht wirklich viel Spaß gemacht. Ich werde damit leben müssen nicht zu erfahren, wer der Killer ist.

Was war besonders?

Ganz klar die Grundidee - so etwas habe ich vorher noch nicht gesehen.

Reading The Killer Isn't Alice makes me feel like...

...coole Idee, aber nicht ganz das, was ich mir erwünscht bzw. erwartet hatte. 


Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar