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Dienstag, 9. Juni 2026

The Escape Game

 


The Escape Game von Marissa Meyer und Tamara Moss, erschienen bei cbt, 480 Seiten, 15€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"Vier Jugendliche, eine Spielshow und ein Mörder auf freiem Fuß ...

Vor sechs Monaten endete die vierte Staffel von »The Escape Game« mit einem Schock, als die Kandidatin Alicia Angelos am Set ermordet aufgefunden wurde. Nun stehen neue Kandidaten bereit, um die kniffligsten Rätsel der Show zu lösen. Mit dabei: Sierra Angelos, das Mädchen, das alle für die Mörderin ihrer Schwester halten. Sierra ist hier, um zu gewinnen – und um ein für alle Mal ihre Unschuld zu beweisen. Als im Spiel Hinweise auf den Mord auftauchen, wird klar, dass das Spiel um Leben und Tod noch lange nicht vorbei ist. Wenn Sierra und ihre Teammitglieder gewinnen – und überleben – wollen, müssen sie das größte Rätsel von allen lösen: Wer hat Alicia Angelos getötet?"


Wie war's?
Als gr0ßer Fan von Escape Rooms und Rätselspielen habe ich mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut. Dazu noch eine packende Teenie-Crime-Story - dass klang einfach super!
Zu Beginn braucht man defintiv etwas Durchhaltevermögen und Konzentration. Nicht etwa wegen der Rätsel, sondern um sich in dem wilden Wust an Namen, Personen und Zeiten zurecht zu finden. Hat man sich einmal durchgekämpft nimmt die Story auch ganz ordentlich an Fahrt auf. Ich mochte Sierra sehr gerne und war gespannt, wie sie das Rätsel um den Tod ihrer Schwester lösen wird. 
Die Rätsel und Escape Rooms sind zum Teil schon ziemlich cool gemacht (darauf hätte ich auch Lust gehabt!), aber etwas mehr Eigenleistung der Leser*innen hätte ich bei dieser Thematik schon cool gefunden.
Manche Figuren fand ich leider ziemlich anstrengend (Carter...). Ich lese zwar gerne Jugendthriller, aber hier war es mir dann doch manchmal etwas zu teeniemäßig. Dafür, dass alle als Koryphäen auf ihrem Gebiet bezeichnet werden, war mir die Lösung mancher Rätsel dann doch auch teilweise zu holprig.
Nichtsdestotrotz hat mich dieses Buch gut unterhalten und es war einfach mal eine andere Art Story. 

Was war besonders?
Die Grundidee, Escape Rätsel in die Story einzubauen, ohne gleich ein eigenes Rätselbuch zu sein, fand ich super. 

Reading The Escape Game makes me feel like...
...coole Idee, aber für mich als erwachsene Leserin definitiv noch ausbaufähig.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Dienstag, 2. Juni 2026

Häftling

 

Häftling von Freida McFadden, erschienen bei Bookouture, 338 Seiten, EBook, 10,99€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"
Nur er weiß, warum du hier bist.

Es gibt drei Regeln, die Brooke Sullivan als neu eingestellte Pflegefachkraft im Hochsicherheitsgefängnis befolgen muss:Behandle alle Insassen respektvoll.
Gib nie persönliche Informationen preis.
Freunde dich NIEMALS mit den Insassen an.Aber niemand im Gefängnis ahnt, dass Brooke bereits all diese Regeln gebrochen hat. Niemand weiß von ihrer engen Verbindung zu Shane Nelson, einem der berüchtigtsten Häftlinge der Strafanstalt.

Und sie wissen definitiv nicht, dass Shane vor vielen Jahren Brookes Highschool-Freund war – der Star-Quarterback, der jetzt den Rest seines Lebens wegen einer Reihe blutiger Morde hinter Gittern verbringt. Oder dass es Brookes Aussage war, die sein Urteil besiegelt hat.

Aber Shane erinnert sich.


Und er wird es nicht so bald vergessen."


Wie war's?
Mittlerweile Freida McFadden für mich wirklich ein sicherer Name auf meiner "Kaufe-ich-blind"-Liste geworden. Was soll ich sagen - wer andere Bücher der Autorin kennt, wird sich abermals an all ihren Qualitäten erfreuen: Ungewöhnliches, verstörendes Setting, dubiose Charaktere, denen man nie so wirklich traut, die man aber trotzdem schnell ins Herz schließt, kurze, knackige Kapitel, die es nichtsdestotrotz in sich haben, unvorhersehbare Plottwists, die aber logisch und nachvollziehbar sind und ein Schreibstil, der einen derart fesselt, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann.
Auch Häftling konnte mich wieder auf ganzer Linie abholen. Ich mag es sehr, dass es mit relativ wenig Charakteren auskommt, man aber trotzdem die ganze Zeit im Dunkeln tappt, was der Geschichte eigentlich zugrunde liegt. Eigentlich bin ich wirklich gut darin, schon recht früh herauszufinden, wo der Hase im Pfeffer liegt, aber bei dieser Autorin habe ich einfach keine Chance - so viele Spuren, so viele kleine Hinweise und doch vertut man sich immer wenn man denkt, man hätte das Rätsel gelöst. 
Die Protagonisten Brooke und Shane waren in ihren Motiven und Handlungen super gezeichnet und nachvollziehbar. Vor allem Shanes Rückblicke samt ordentlich Hintergrundstory haben es mir angetan - was für eine interssante Figur!

Was war besonders?
Das Setting im Gefängnis fand ich definitiv sehr gut gewählt und beschrieben. Es hatte einfach durch die Bank etwas sehr beklemmendes und hat mich von Beginn an ziemlich mitgerissen.

Reading Häftling makes me feel like...
...Fans der Autorin und unvorhersehbaren Thrillern kommen hier voll auf ihre Kosten - einfach gut!

Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley.de für das Rezensionsexemplar

Dienstag, 12. Mai 2026

Guilty Pleasure

 

Guilty Pleasure von Linda Schipp, erschienen bei Heyne, 400 Seiten, 17€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"Ein Hotel, in dem Wünsche erfüllt und Albträume wahr werden

Hotel Guilty Pleasure ist weltberühmt. Das Luxusresort erfüllt dem obersten Prozent geheime Wünsche – ohne Tabus und mit höchster Diskretion. Nicht mal die erlesenen Gäste kennen den Standort. Erbaut auf einer tropischen Insel, ist das Hotel komplett von der Außenwelt abgeschnitten.
Für fünf Gäste scheinbar die perfekte Gelegenheit, um ihren persönlichen Begehren freien Lauf zu lassen. Dabei wissen sie nicht, dass ihre Machenschaften von einem Kamerasystem beobachtet werden. Und in ihren kühnsten Albträumen hätten sie sich nicht ausmalen können, dass dieses System die Geschehnisse im Hotel online streamt. Als brutal-reale Reality Show. Live. In die ganze Welt."

Wie war's?
Ehrlich gesagt ein ziemlich wilder Ritt. Das Buch startete stark und ich konnte es nicht aus der Hand legen, so neugierig war ich, was es mit all den Personen und ihren Geheimnissen auf sich hat. Leider wurde es mir dann aber ziemlich schnell zu viel - und mit zu viel meine ich zu viel von allem: Zu viel Drama, zu viel abstruse (Hintergrund-)Stories, zu viele Lücken, die mich dann doch recht unbefriedigt zurückgelassen haben.
An sich mochte ich die unterschiedlichen Perspektiven und das alles irgendwie miteinander verwoben ist, jedoch habe ich ab einem gewissen Punkt schon gemerkt, wie ich beim Lesen immer wieder mit den Augen gerollt habe, da es mir schlichtweg zu "drüber" und unrealistisch wurde. Die Grundidee und der Schreibstil gefielen mir wirklich gut, aber inhaltlich konnte mich die Geschichte schlichtweg nicht überzeugen. 
  
Was war besonders?
Ich halte daran fest - die Grundidee, vor allem im Hinlick auf unsere Gesellschaft und technische Möglichkeiten, fand ich sehr gelungen. 
 
Reading Guilty Pleasure makes me feel like...
...leider ein Thriller, der mir hauptsächlich durch seine Abstrusität im gedächtnis bleiben wird.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Dienstag, 24. März 2026

Liars all around me

 

Liars all around me von Clara Blais, erschienen bei Piper, 415 Seiten, EBook, 5,99€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"All–Age–Thriller über eine Musterschülerin und ihre Geheimnisse

Eine tote Schülerin. Eine Kleinstadt voller Lügner. Eine Wahrheit, die nicht sein darf. Für Fans von »A Good Girl's Guide to Murder«

Obwohl Ryle sich seines schlechten Rufs an der Schule bewusst ist, überrascht es ihn, als die Musterschülerin Avery ihn darum bittet, ihr eine Waffe zu besorgen. Ryle lehnt ab. Als wenige Tage später ihre Mitschülerin Sheila Parker erschossen aufgefunden wird, ist für ihn die Täterin offensichtlich. Doch Avery schwört, es nicht gewesen zu sein, und setzt alles daran, ihre Unschuld zu beweisen, bevor es zu spät ist. Widerwillig lässt Ryle sich darauf ein, ihr zu helfen. Während die beiden zwischen Misstrauen und Anziehung hin- und hergerissen sind, geraten sie in ein Netz aus Lügen und Geheimnissen, das die gesamte Stadt umspannt."

Wie war's?
Endlich mal wieder ein wirklich überzeugender Jugendthriller! Man erlebt die Geschichte aus der Sicht von Ryle und Avery, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der vermeintliche Bad Boy und Musterschülerin stolpern quasi gemeinsam in eine Mordermittlung und decken dabei so allerhand Geheimnisse in ihrer Kleinstadt auf.
Ich mochte den Flow und die Anziehung, die die beiden dabei entwickeln. Natürlich steht hier keine Lovestory im Vordergrund, aber es hat einfach gut gepasst. Generell hatte ich zu allen wichtigen Charakteren schnell eine Vorstellung und konnte mich so richtig schön in der Geschichte vergraben. 
Ich fand es spannend zu sehen, welche Theorien aufgestellt und von den beiden geprüft werden. Generell war es zwar eine spanndende Story, aber eben auch gemütlich zu lesen. Zudem gelingt es der Autorin sehr gut, Themen miteinzubinden, die für viele Jugendliche wichtig sind (Leistungsdruck, familiäre Beziehungen, finanzielle Verhältnisse etc). Die letztendliche Auflösung des Falles war schlüssig und passte für mich sehr gut - mehr wird nicht verraten.
 
Was war besonders?
Ich mochte besonders, dass alles so logisch war. Immerhin haben wir es hier mit zwei Teenies zu tun, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten agieren. Die Autorin hat das meiner Meinung nach sehr realistisch und ohne Übertreibungen umgesetzt.
 
Reading Liars all around me makes me feel like...
...super unterhaltsamer Jugendthriller, der einige ernste Themen aufgreift. Nur zu empfehlen!

Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley.de für das Rezensionsexemplar

Freitag, 19. Dezember 2025

Murder Between Friends - Wem kannst du noch vertrauen?

 

Murder Between Friends - Wem kannst du noch vertrauen? von Liz Lawson, erschienen bei cbt, 416 Seiten, 14€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"Als der brutale Mord an einer Lehrerin ihre gemütliche Kleinstadt erschüttert, zerbricht die Freundschaft zwischen Henry, Grace und Ally. Denn Jake, Henrys großer Bruder, wird für schuldig befunden – und Grace ist diejenige, die den entscheidenden Hinweis für die Verurteilung liefert. Für Ally und Henry ein schrecklicher Verrat. Zwei Jahre später wird der Prozess neu aufgerollt, doch Grace ist sich auf einmal nicht mehr sicher, was sie in der Tatnacht damals wirklich gesehen hat. Die drei beginnen zu ermitteln, denn wenn Jake unschuldig ist, ist der eigentliche Täter noch auf freiem Fuß. Doch wem kann man jetzt noch trauen? Wer ist wirklich unschuldig und wer in Wahrheit ein eiskalter Mörder?"

Wie war's?
Ich habe mich beim Lesen wirklich großartig unterhalten. Der Fall an sich ist gut aufgebaut, spannend und kommt vor allem - da es ja ein Jugendkrimi ist - ohne allzu viel Gewalt oder blutige Szenen aus. Das Smalltown-Setting ist super passend und man erwischt sich schnell dabei, bei jeder neuen Figur kritisch nach einem Motiv zu suchen. Die letztendliche Auflösung ist rund und lässt keinerlei Fragen offen - so soll es sein.
Die drei Protagonisten fand ich sehr sympathisch und habe tatsächlich zu allen schnell einen Zugang gefunden. Durch die unterschiedlichen Perspektiven, aus denen erzählt wurde, fiel mir dies wirklich leicht. Obwohl ja alle noch im Teenageralter sind, konnte ich ihre Handlungen und Gedankengänge gut nachvollziehen. 
Da die Kapitel alle recht kurz sind hatte ich generell das Gefühl, nur so durch das Buch zu fliegen (eigentlich schade, da es mir wirklich viel Spaß bereitet hat).

Was war besonders?
Ich mochte die Einbindung der Chatverläufe und Zeitungsartikel - so hatte man noch einmal einen ganz anderen Zugang zum Fall.

Reading Murder Between Friends - Wem kannst du noch vertrauen? makes me feel like...
...ein großartiger Jugendthriller, der definitiv Lust auf mehr Geschichten der Autorin macht!

Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Sonntag, 7. Dezember 2025

Brightstone College – Hinter der Fassade lauert das Böse

Brightstone College – Hinter der Fassade lauert das Böse von Elisabeth Herrmann, erschienen bei cbj, 480 Seiten, 18€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"Als du in die Rolle von Jen schlüpfen und an ihrer Stelle das Eliteinternat Brightstone College besuchen sollst, musst du nicht lange überlegen. Einflussreiche Mitschüler, ein Elitepoloteam und Unterricht in einem alten Schloss – so eine lebensverändernde Chance lässt man nicht einfach verstreichen. Doch was glamourös erscheint, ist in Wahrheit eine schillernde Scheinwelt, in der jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Schon bald häufen sich Unfälle, die sich als gezielte Anschläge auf dich erweisen und dir wird klar: Jen hütet ein Geheimnis, für das nun du verantwortlich gemacht wirst."

Wie war's?
Willkommen im Elite Internat Brighstone College, in der Rich Kids tun, was sie eben in der Bücherwelt tun: Es geht um Glamour, Macht, Intrigen und Polo. Viel Polo. Obwohl dies eine Sportart ist, von der ich noch nicht viel gelesen habe, war es mir wirklich zu viel.
Die Charaktere haben alle ihre eigenen Motive, und seien wir ehrlich, Jen scheint auch nicht wirklich der netteste Mensch zu sein. Umso spannender war es, dass wir in ihre Rolle schlüpfen.
Der Schreibstil ist zum Teil etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Seiten ging es. Prinzipiell ist die Wahl der Ich- Perspektive mit dem Hintergrund der fake identity natürlich sehr interessant gewählt, jedoch fühlte man sich als Leser/in ziemlich im Dunkeln, da man nicht nur den Fall an sich, sondern auch die eigentliche Protagonistin erstmal kennenlernen und einschätzen musste.
An sich ist die Story solide, aber so richtig wollte sich bei mir kein Lesesog einstellen. Die Lovestory mit Mathieu ist ganz nett, hätte aber meinetwegen nicht unbedingt sein müssen.
Vielleicht für einige wichtig: Trotz College und Polo spielt die ganze Story tatsächlich in Hamburg, was ich aufgrund des Titels und der Namen so nicht erwartet hätte.
 
Was war besonders?
Das Setting in dem alten Elite College, welches zwar jedes Klischee bedient, aber auch eben zur Story passte, war herrlich hervorgehoben.

Reading Brightstone College – Hinter der Fassade lauert das Böse makes me feel like...
...etwas viel Polo, aber an sich ein solider Jugendthriller.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Montag, 10. November 2025

Suddenly a Murder - Mord auf Ashwood Manor

 

Suddenly a Murder - Mord auf Ashwood Manor von Lauren Munoz, erschienen bei ONE, 384 Seiten, EBook, 9,99€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"Ein Herrenhaus auf einer abgelegenen Insel.

Eine Abschlussparty im 20er-Jahre-Motto.

Sieben Freunde - und eine von ihnen hat ein Messer mitgebracht ...

Eigentlich will Izzy Morales bloß mit ihren Freunden den Schulabschluss feiern. Dafür hat ihre beste Freundin Kassidy sie alle in ein Herrenhaus auf einer abgelegenen Insel eingeladen. Es soll eine mehrtägige Party unter dem Motto der 1920er werden, stilecht in Vintage-Kleidern und teuren Diamanten. Am Anfang genießen sie tatsächlich einige glamouröse Tage - bis Kassidys Freund plötzlich tot aufgefunden wird. Kurz nachdem die Polizei auf der Insel eintrifft, bricht ein schlimmer Sturm los. Nun sitzen sie alle auf Ashwood Manor fest. Und schon bald stellt sich heraus: Jeder von ihnen hätte ein Motiv für den Mord gehabt. Doch Izzy ist diejenige, die das Messer mit auf die Insel gebracht hat ..."

Wie war's?
Mich hat das Cover sofort angezogen - ich liebe einfach Locked-Room Krimis der klassischen Art. 
Hartgesottene Krimifans werden sich natürlich an einigen Faktoren stören. Darum ist es schon sinnvoll sich vor Augen zu halten, dass dieser hier ab 14 Jahren empfohlen ist. Sprich die Protagonisten sind Teenager (um die 18) und verhalten sich in vielen Situationen dementsprechend. Die Auflösung mag für einige vorhersehbar sein, aber die Reise dorthin ist gespickt mit allerlei Wendungen, Geheimnissen und Verdächtigungen.
Ich hatte Freude am lesen und habe vor allem das Setting sehr genossen. Perfekt für einen gemütlichen, verregneten (am besten noch stürmischen) Abend.
 
Was war besonders?
Ich mochte die Darstellung des alten, etwas gruseligen Herrenhauses mit seiner ganz eigenen Geschichte sehr gerne.
 
Reading Suddenly a Murder - Mord auf Ashwood Manor makes me feel like...
...ein cozy Krimi, der auch jüngere Leser auf den Geschmack des Genres bringen kann.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar

Donnerstag, 6. November 2025

Promise Boys

 

Promise Boys von Nick Brooks, erschienen bei ONE, 369 Seiten, EBook, 9,99€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"Nach außen hat die Urban Promise Prep School ein makelloses Image. Sie verspricht, aus gefährdeten Jugendlichen anständige Erwachsene zu machen. Die Schüler J. B., Ramón und Trey kennen die Regeln genau: gebügelte Hemden, »Ja, Sir« und »Nein, Ma’am«, keine Raufereien, kein Fluchen, keine Rap-Musik ... Doch ist das strenge Programm der Schule wirklich erfolgreich? Denn als der Schuldirektor ermordet wird, sind J. B., Ramón und Trey die Hauptverdächtigen. Sie alle hätten ein Motiv gehabt - und möglicherweise auch Zugang zur Mordwaffe. Die drei tun sich zusammen, um den Mordfall aufzuklären und ihre Namen reinzuwaschen. Oder versteckt sich der Schuldige etwa doch unter ihnen?"

Wie war's?
Puh, ehrlich gesagt hatte es dieses Buch mehr in sich als ich dachte. Gerade Themen wie Rassismus und darin begründeter Schikane stehen im Fokus und sind - oberflächlich betrachtet - natürlich erstmal das Motiv der drei Protagonisten. Mich ließen einige Szenen und schlichtweg die Vorstellung dieser Schule schon schwer schlucken.
Die eigentliche Ermittlung und Auflösung des Mordfalls fand ich gelungen, jedoch blieben für mich einfach zu viele Fragen offen. Das meiste eher nebensächlich, aber mich stört es, gerade in einem Krimi, am Ende nicht alles bis ins kleinste Detail zu wissen.

Was war besonders?
Ich mochte die Art der Annäherung an den Fall ab dem Mittelteil. Erzählt aus verschiedenen Perspketiven zu verschiedenen Zeiten, Vernehmungen, Textnachrichten - klingt viel, war aber total stimmig und hat den Spannungsbogen ordentlich gehalten.
 
Reading Promise Boys makes me feel like...
...interessanter YA-Krimi mit wichtigen Themen, aber auch ein paar Schwächen. Trotzdem lesenswert!

Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar

Mittwoch, 8. Oktober 2025

Love, Mom

 

Love, Mom von Iliana Xander, erschienen bei Heyne, 400 Seiten, 17€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"Eine Bestsellerautorin. Eine Mutter. Ein Mörder. 

Wem kannst du vertrauen, wenn nicht deiner Mutter?
Studentin Mackenzie Casper hat stets im Schatten ihrer berühmten Mutter Elizabeth gelebt, einer der bekanntesten Thriller-Autorinnen der Welt. Doch jetzt ist Elizabeth tot. Mackenzie ist nicht die Einzige die Zweifel daran hat, dass es ein tragischer Unfall war. Auf der Trauerfeier erhält sie einen mysteriösen Brief mit Seiten aus dem Tagebuch ihrer Mutter. Weitere Briefe folgen. Hatte ihre Mom Geheimnisse, die sie das Leben kosteten? Um das herauszufinden, muss Mackenzie selbst Nachforschungen anstellen. Dabei darf sie niemandem trauen. Vor allem nicht ihrer Familie."

Wie war's?
Dieses Debüt ist definitiv gelungen. Iliana Xander hat einen sehr angenehmen Schreibstil, so dass sich die Geschichte schnell zu einem ordentlichen Pageturner entwickelt. Mir gingen manche englischen Begriffe etwas auf den Keks (ich nehme es einer 70-jährigen Einsiedlerin einfach nicht ab dass sie fragt, ob der junge Mann Mackenzies "boyfriend" ist), aber sonst bin ich ziemlich flott durch die Seiten geflogen.
Nun ist dieses Buch zwar kein Thriller im hart gesottenen Bereich, aber definitiv wartet es mit Spannung und allerlei Wendungen auf. Dabei bleibt es relativ gewaltfrei und unblutig.
Die Auflösung fand ich jetzt nicht so toll, da für mich einige Sachen etwas zu konstruiert waren, aber alles wird bis zum Letzten schlüssig erklärt und es bleiben keine Fragen offen.
 
Was war besonders?
Ich mochte die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven sehr gerne, da man so immer schon aufgeregt Sachen erfuhr, von denen die Hauptfiguren noch keine Ahnung hatten. Zudem brachten die Briefe ein herrlich schönes Spannungsmoment mit sich, da man selbst immer wieder auf den nächsten Hinweis wartete.

Reading Love, Mom makes me feel like...
...ein solides Debüt, was definitiv Lust auf mehr macht.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Sonntag, 28. September 2025

Not Quite Dead Yet

 

Not Quite Dead Yet von Holly Jackson, erschienen bei Lübbe, 480 Seiten, EBook, 14,99€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"In sieben Tagen wird Jet Mason tot sein.

Jet ist die Tochter einer der reichsten Familien in Woodstock, Vermont. Mit 27 Jahren wartet sie immer noch darauf, dass ihr Leben endlich beginnt. "Das kann ich später noch machen", sagt sie immer. Denn Jet hat Zeit.

Bis zu jener Halloween-Nacht, als sie von einem unsichtbaren Eindringling brutal angegriffen wird.

Dabei erleidet Jet eine schwere Kopfverletzung, und die Ärzte sind sich sicher: In spätestens einer Woche wird ein tödliches Aneurysma Jet umbringen.

Jet hätte nie gedacht, dass sie Feinde hat. Doch plötzlich sieht sie alle Menschen in ihrem Umfeld in einem neuen Licht: ihre Familie, ihre ehemalige beste Freundin, die jetzt ihre Schwägerin ist, ihren Ex-Freund.

Sie weiß, ihr bleiben höchstens sieben Tage. Tage, in denen sich ihr Zustand verschlechtert und nur Billy, ein Freund aus Kindertagen, an ihrer Seite ist. Dennoch ist sie fest entschlossen, endlich etwas zu Ende zu bringen:

Jet wird ihren eigenen Mord aufklären."

Wie war's?
Puh, dieses Buch regt ganz schön zum Nachdenken an. Immer wieder habe ich mich beim Lesen dabei ertappt, darüber zu Grübeln, was mir jetzt wichtig wäre. Was würde ich tun, wenn mir nur noch so vwenig Zeit bleibt?
Der gesamte Fall ist gut geschrieben und hat so einige Wendungen im petto. Alles ist logisch, wird erklärt und baut gut aufeinander auf. Ich hatte wirklich viel Spaß beim Lesen, bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte unbedingt wissen, wer Jet auf dem Gewissen hat.
Jet ist eine nicht wirklich typische Protagonistin. Sie eckt an, hat in ihrem Leben noch nicht viel erreicht, ist ziemlich selbstverloren und trotz ihrer 27 Jahre wirkt sie in vielerlei Situationen noch sehr unreif. Allerdings hat mich das nicht wirklich gestört. Für mich passte es gut, dass Jet, die immer alles auf später verschiebt, eben kein später mehr hat.
 
Was war besonders?
Ich mochte das Tempo der Geschichte wirklich gerne. Man spürt durch die Bank, dass Jet kaum noch Zeit bleibt. Auch ich wurde hektisch, wollte noch dies und jenes herausfinden und war gespannt, was als nächstes passiert.

Reading Not Quite Dead Yet makes me feel like...
...großartige Unterhaltung, die zum Nachdenken anregt - nicht nur für Jugendliche.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley.de für das Rezensionsexemplar

Dienstag, 9. September 2025

Death at Morning House

 

Death at Morning House von Maureen Johnson, erschienen bei Dragonfly, 401 Seiten, Ebook, 12,99€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"Ferienjob mit Mordermittlung

Nachdem Marlow wegen einer explodierenden Kerze aus Versehen das Haus ihrer Nachbarn niederbrennt und in der ganzen Stadt dafür ausgelacht wird, nimmt sie einen Ferienjob auf einer abgelegenen Insel an. Dort soll sie gemeinsam mit einer Gruppe anderer Teenager Führungen durch eine alte verlassene Villa anbieten. Doch die sommerliche Idylle bleibt nicht lange so sonnig, denn schon bald wirft die Vergangenheit einen düsteren Schatten über die Insel. In den Dreißiger Jahren hat dort ein Arzt mit seinen adoptierten Kindern gelebt, bis sie nach einer Tragödie das Anwesen verlassen haben und nie wieder zurückgekehrt sind. Zunehmend vermischt sich Früher mit Heute, Spekulation mit Verdacht – und die tödlichen Gefahren der Insel sind keineswegs Geschichte."

Wie war's?
Ehrlich gesagt tue ich mich mit der Bewertung etwas schwer. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen: 1932, die tragische Geschichte der Familie Ralston. Heute geht es um Marlow, die in Morning House als Sommerjob Führungen anbeiten soll und dabei selbst auf Geheimnisse stößt. Ich mag solche Handlungsstränge, nur leider waren sie, bis auf den gemeinsamen Ort, nicht wirklich verknüpft. Hier hätte ich mir wirklich etwas mehr Kausalität gewünscht, gerade weil das Setting der einsamen Insel mit diesem imposanten Bau und dem traurigen Background doch so viel Potenzial beinhaltet.
Die Story um die Familie Ralston fand ich wirklich spannend, vor allem weil man ja schon weiß, wie sie enden wird. Marlow hingegen....da wirkte alles etwas durcheinander. Vielleicht war mein Problem auch, dass ich mit ihr als Protagonistin null warm geworden bin. Mal ist sie völlig unselbstständig, mal nimmt sie alles selbst in die Hand. Mal ist sie blass und unscheinbar, mal strotzt sie vor Selbstvertrauen. Und für mich wirklich nervig - ständig geht es nur um die süßen, hübschen Mädels in ihrem Umfeld. Wenn du dich gerade in einer Gefahrensituation befindest sollte es egal sein, dass das hübsche Gegenüber deine Hand hält. Das war mit vielleicht alles etwas zu sehr "teenie", obwohl ich das ja Genre gerne mag.
Alles in allem konnte ich das Buch schnell lesen, musste hier und da auch ordentlich schmunzeln, aber so wirklich wollte sich keine Spannung aufbauen. Auch die Auflösungen, wer, warum, wieso, fand ich auf beiden Zeitebenen nicht so überraschend (oder überzeugend).

Was war besonders?
Das Setting war für mich total spannend gewählt. Gerne hätte ich noch mehr über Morning House erfahren, mir die Zimmer genauer angesehen, geschaut was noch im Spielhaus verborgen war...Ich wäre sofort zu einer Führung gegangen.
 
Reading Death at Morning House makes me feel like...
...tolle Idee, interessante Story, aber für mich leider nicht ganz ausgeschöpft. 

Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley.de für das Rezensionsexemplar

Montag, 21. Juli 2025

Die Festung

 

Die Festung von L.D.Smithson, erschienen bei 
HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH, EBook, 438 Seiten, 14,99€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"Bonnie kommt auf einer abgelegenen Festung vor der Küste Englands an, um an einer mysteriösen Reality-TV-Show teilzunehmen. Im Wettbewerb mit sieben Fremden muss sie eine Reihe von Rätseln lösen, um das Preisgeld zu gewinnen. Die Spannung zwischen den Kandidaten steigt. Wer wird am Ende mit Ruhm und Reichtum die Festung verlassen? Zugleich wird Bonnie das schleichende Gefühl nicht los, dass sie und ihre Mitspieler nicht allein in der Festung sind. Dann wird der erste Teilnehmer tot aufgefunden, und Bonnie beginnt eine dunkle Wahrheit zu verstehen: Es gibt einen Mörder in der Festung, und jeder könnte der Nächste sein. Wenn Bonnie entkommen will, muss sie gewinnen..."

Wie war's?
Mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und in die Welt von der Festung einzutauchen. Die Idee, eine Escape-Room-Reality-Show zu machen ist herrlich am Puls der Zeit. Ebenso die Charaktere, welche die Autorin in den "klassischen" Besetzungen des Realityfernsehens besetzt: Der arrogante Draufgänger, die "hässliche", aber clevere Frau, der Erfahrene, die junge Schönheit... zu sehen, wie sie sich alle entwickeln und vor allem in der vorangeschrittenen Geschichte verhalten, war ziemlich cool gemacht.
Mich persönlich hat leider das Ende und die Auflösung nicht so angesprochen, dass war mir alles etwas "husch husch" und trotzdem zu viel. Bis dahin habe ich mich trotz manchmal recht altbackenem Schreibstil sehr gut unterhalten gefühlt. 
 
Was war besonders?
Das Setting hat mir unglaublich gut gefallen. Ich bin selbst großer Fan von Escape Rooms und Spielen und ich muss gestehen, dass ich währen dem Lesen fleißig mitgerätselt habe.
 
Reading Die Festung makes me feel like...
...nicht so viel Thrill, aber gerade für Rätselbegeisterte ein cooles Setting und gute Unterhaltung.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley.de für das Rezensionsexemplar

Samstag, 28. Juni 2025

Little White Lies

 

Little White Lies von Jennifer Lynn Barnes, erschienen bei cbt, 448 Seiten, 16€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"Wenn alle lügen ... Wer kennt dann noch die Wahrheit?

Seit Sawyers Geburt vor achtzehn Jahren sind sie und ihre Mom sehr gut ohne ihre reiche Südstaatenfamilie ausgekommen. Doch als Sawyers Großmutter plötzlich vor ihr steht und ihr eine halbe Million Dollar bietet, wenn sie an der diesjährigen Debütantinnensaison teilnimmt, kann sie nicht ablehnen. Das ist ihre Chance, endlich herauszufinden, wer ihr Vater ist! Und schon befindet sich Sawyer mitten in einer Welt voller Geld, Perlenschmuck und Intrigen. Schnell merkt sie, dass hier jeder ein Geheimnis hat und wer zu viel nachfragt leicht in Gefahr gerät."


Wie war's?
Ich bin großer Fan der Autorin und habe sowohl die Inheritence als auch die Naturals Reihe quasi inhaliert. Dementsprechend gespannt war ich auf Little White Lies, den Auftakt einer weiteren Dilogie. Im direkten Vergleich würde dieses Buch bisher für mich allerdings am schlechtesten abschneiden. Anfang und Ende waren super - spannend, fesselnd, mysteriös. In der Mitte zog es sich dann doch leider ziemlich, wodurch ich mich schon etwas selbst motivieren musste, dabei zu bleiben. Im Vergleich zu den anderen Reihen hat mir hier einfach der Spannungsbogen etwas gefehlt.
Nichtsdetotrotz ist das Buch definitiv lesenswert, zumal Teil 2 ja auch noch erscheint. Ich bin großer Fan des High Society Settings und Protagonistin Sawyer, die mir mit ihrer Art überaus sympathisch war, in diese Welt zu folgen und doch einige Geheimnisse aufzudecken, hat Spaß gemacht.
 
Was war besonders?
Ich mochte besonders, dass sich hier keine große Liebesgeschichte als Sidestory entwickelt, sondern die Beziehung der Mädchen miteinander. Da gibt es zwar noch Entwicklungsspielraum, aber die Idee ist ganz klar hervorzuheben.
 
Reading Little White Lies makes me feel like...
...unterhaltsam, aber noch Luft nach oben.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Montag, 9. Dezember 2024

Haus der langen Schatten

 

Haus der langen Schatten von Ambrose Ibson, erschienen bei Festa, 354 Seiten, 16,99€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"Das Haus war seit Jahrzehnten verlassen. Und wäre es besser auch geblieben, denn jetzt ist in seinem Inneren etwas erwacht.

Kevin Taylor ist ein im Internet bekannter Handwerker mit einer Mission: Er renoviert verfallene Häuser innerhalb von nur 30 Tagen und filmt das Ganze für seinen Onlineblog.
Doch die Probleme, die das Haus in der 889 Morgan Road plagen, sind ganz anderer Art. Auf den Videos taucht immer wieder ein rätselhafter Eindringling auf, und mitten in der Nacht rufen Stimmen aus den leeren Räumen. Noch schlimmer sind die Schatten im Haus; sie scheinen ein Eigenleben zu führen und halten sich an keine Naturgesetze.
Kevin muss mehr über die dunkle Vergangenheit des Hauses herausfinden – so unvorstellbar schrecklich sie auch sein mag."

Wie war's?
Schaurig schön! Kevin ist ein sympathischer Charakter, den ich nur zu gerne mal hier am Haus werkeln lassen würde. Der Typ hat es drauf! Zwar waren die Handwerkerpassagen manchmal etwas lang, aber ich empfand sie als sehr passend.
Das Spuklevel schreitet gemächlich voran und lässt einen als Leser mit einer unheimlichen, beklemmenden Stimmung durch die Seiten fliegen. Gegen Ende ist es kaum noch aushaltbar und man will einfach nur wissen, was denn nun genau hier vor sich geht. Gerade das ungute Gefühl, allein in diesem Haus festzusitzen, wurde sehr schön transportiert.
Die losen Fragen und Ungereimtheiten werden vom Autor sehr schön gelöst und so muss man am Ende erstmal durchatmen und die Geschichte mit ruhigen Nerven Revue passieren lassen.

Was war besonders?
Ich fand das Setting einfach großartig. Haunted House Romane gibt es zwar unzählige, aber die Idee, einen DiY-Youtuber mit dazu zu packen, war doch wirklich mal was Neues.

Reading Haus der langen Schatten makes me feel like...
 ...unterhaltsamer Spukroman, der gruselige Unterhaltung schenkt.
 
Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar

Dienstag, 3. Dezember 2024

Die Frau des Serienkillers (Die Familie des Serienkillers 1)

 

Die Frau des Serienkillers von Alice Hunt, erschienen bei Lübbe, 420 Seiten, 18€

Worum geht's? 
[Klappentext]
"Beth und Tom Hardcastle leben in dem kleinen, idyllischen Ort Lower Tew und werden von allen beneidet. Sie führen die perfekte Ehe, haben das perfekte Haus, die perfekte Tochter, kurzum: Sie sind die perfekte Familie ... zumindest bis zu dem Tag, an dem die Polizei auftaucht und Tom wegen Mordes in Haft nimmt. So beginnt auch für Beth eine tägliche Tortur, denn die Nachbarn können nicht glauben, dass sie nichts von Toms Taten gewusst hat. Zunächst verteidigt Beth ihren Mann noch und beteuert seine Unschuld. Mit der Zeit wird jedoch klar, dass auch sie ihre Geheimnisse hat, die ihre Freunde und Nachbarn nicht erfahren sollen, ganz zu schweigen von der Polizei."
 
Wie war's? (Achtung, Spoiler!)
Das Buch ist der Auftakt der dreiteiligen Reihe rund um die Familie Hardcastle. Es folgt dem Prinzip "Nichts ist, wie es scheint", denn schnell wird klar, dass die Familie alles andere als perfekt ist. Zum Einen geht es natürlich um Tom, der sich für mich leider viel zu schnell als Mörder herausstellt. Hier hätte ich mir etwas mehr Spannung und Rätselei gewünscht, gerade weil man mit diesem Thema so schön spielen kann.
Zum anderen geht es um Beth, die eben auch ihre Geheimnisse hat und natürlich ihre Erlebnisse nach der Offenbarung ihres Mannes. Anfeindungen der Nachbarn, Verdächtigungen, Selbstzweifel - hier hat Alice Hunt die Figur sehr schön ausgearbeitet.
Die Story plätscherte mir leider etwas zu sehr dahin, obwohl die Grundidee doch so viel Spannung versprach. Vielleicht bin ich auch mit einer zu hohen "Thriller-Erwartung" ans Lesen gegangen. Prinzipiell ist die Geschichte interessant, aber mir hat leider der Kick gefehlt, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.
 
Was war besonders?
Ich mochte es, dass das Buch aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben wurde und man so einen wesentlich genaueren Einblick in die einzelnen Figuren erhalten konnte. Vor allem die Erlebnisse rund um das Mordopfer Katie fand ich besonders interessant.
 
Reading Die Frau des Serienkillers makes me feel like...
...interessante Idee, aber das Potenzial wurde für mich nicht ganz ausgeschöpft.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und die Bloggerjury für das Rezensionsexemplar